Gleichermaßen wie der SVS in der Anfangsphase unkonzentriert spielte, war der Gastgeber konsequent im Ausnutzen seiner Torchancen. Ein Elfmetertor und fünf blitzsaubere Tore führten nach einer halben Stunde zum aussichtslosen Rückstand. Die zahlreichen Zuschauer des SVS befürchteten gar ein Fiasko, doch hat sich die Mannschaft gefangen und ließ keinen weiteren Treffer zu. Hätte man im zweiten Durchgang zielstrebiger den letzten Pass in die Spitze gespielt, wäre eine Ergebniskosmetik möglich gewesen.
es spielten: Wilhelm, Kärcher (Schneider), Haury, Glassmeyer, Balog,P., Bohr, Müller (Klein), Gebauer, Wallenstein, Wittemann, Kuhn
Die Erste um Spielertrainer S. Haury blickt auf eine insgesamt positive Runde zurück. Nach einer durchwachsenen Vorrunde hat sich die Mannschaft in der Rückrunde zusammengerauft und die Systemumstellung immer mehr verinnerlicht. Mangelhaft war in der ganzen Saison die Chancenverwertung, die eine deutlich bessere Platzierung verhinderte. Schön ist, dass sich die Zuschauer wieder mit der Mannschaft identifizieren und den Einsatzwillen honorieren. Auch das positive Erscheinungsbild auf und neben dem Platz ist erwähnenswert. Schließlich gilt noch anzuführen, dass die Erste nach der offiziellen Fairnesstabelle das fairste Team der Liga war.